Am vergangenen Wochenende veranstaltete der CSD Dresden nicht nur sein alljähriges Politisches Straßenfest, am Sonnabend gab es auch eine laute und kraftvolle Demonstration quer durch Dresden. Umrahmt von einem bunten Bühnenprogramm waren Menschen eingeladen, sich zu informieren, zu diskutieren und mit anderen Menschen ins Gespräch zu kommen.
Wie es sich für ein Politisches Straßenfest gehört, kamen auch Vertreter*innen verschiedener Parteien zu Wort:

Dass der im Koalitionsvertrag verankerte Aktionsplan zur Akzeptanz der Vielfalt von Lebensweisen zwar seit über einem Jahr vorliegt, aber immer noch nicht beschlossen ist, wurde u.a. von mir in der Diskussion als zentraler Kritikpunkt formuliert. Offenbar sind die Widerstände bei den CDU Fraktions-Männern enorm. Das ist typisch sächsisch und überrascht nicht wirklich. Während andere Bundesländer vorlegen, kommt hier nichts voran.

Das muss sich ändern. Aber dazu müssen auch die zivilgesellschaftlichen Akteur*innen mehr Druck machen und die Vorlage des Aktionsplanes öffentlich einfordern.

 

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